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Von wegen Sommerloch …

Pfinztal aktuell 16.08.2018

Beim Harmo­nika­ring war am vergan­genen Freitag das Som­mer­orch­ester der Akkor­deon­jugend des Deutschen Har­mo­ni­ka­ver­bandes (DHV) aus Baden-Württem­berg zu Gast. Wer zwischen 15 und 27 Jahre alt ist und die Landes­wett­bewerbe in den 15 Bezirken, in die die Akkor­deon­be­we­gung in Baden-Württem­berg aufgeteilt ist, mit dem Prädikat her­vor­ragend oder ausge­zeichnet ab­ge­schlos­sen hat, kann Mitglied des soge­nannten Som­mer­orch­esters der DHV-Jugend werden und in den Sommer­ferien an einer Kon­zert­reise teilnehmen. In diesem Jahr zog es die jungen Akkor­deonisten in die Nieder­lande.

Am vergan­genen Freitag kamen Sie zurück nach Baden-Württem­berg und spielten das Konzert­programm in Berg­hausen nochmals für Fami­lien­ange­hörige und Freunde. Der HRB übernahme das Cateriung und wir staunten über das hohe spie­le­rische Niveau, mit dem die Jugend­lichen über­zeugten.

Warum wir in diesem Zusam­men­hang nichts über unsere Aus­nahme­spie­lerin Sandra Giepmann schreiben? – Ganz einfach: Sie ist mit dem erst­klas­sigen Auswahl-Orches­ter, der Akkor­deon­jugend Baden-Württem­berg, zur Zeit auf Kon­zert­reise in China! Andere HRB-ler sind zur Zeit bei einem Akkor­deon­work­shop in Dänemark. Von dieser Stelle natür­lich viele Grüße an alle Wel­ten­bum­mler.

Die daheim­geblie­benen HRB-ler proben natür­lich fleißig für’s Konzert­programm. Wie gesagt: von wegen Sommerloch.

Sonntag, 22. Juli 2018

Pfinztal aktuell 09.08.2018

Als Tag des Umzugs der Feuerwehr geht der Tag in die Geschichte Berghausens ein. Das 1. Orchester des Harmonikaring hatte an dem Tag noch einen weiteren Auftritt: Unsere Akkordeonfreunde aus Grötzingen hatten uns zu einem musikalischen Stelldichein beim Quetschkommodenfest auf dem Rathausplatz eingeladen. Wir verabschiedeten uns deshalb gegen 16.00 Uhr und machten uns von der Kulturhalle auf nach Grötzingen – übrigens bei schönem Wetter!

Dort angekommen hörten wir gerne noch dem Orchester aus Kraichgau-Gochsheim zu. Als wir kurze Zeit später begannen, unsere Notenständer aufzubauen und unsere Elektronik zu verkabeln, nahm das Schicksal seinen Lauf: Große Gewitterwolken zogen auf und entluden sich kurze Zeit später über uns. Bei strömendem Regen haben wir für unsere Grötzinger Freunde und das Publikum – glücklicherweise überdacht – wenigstens noch die Titel gespielt, die wir beim Umzug der Feuerwehr auch ohne Noten spielen konnten.

Danach war kontrollierter Rückzug angesagt und wir konnten leider unseren Auftritt nicht fortsetzen. Liebe Freunde aus Grötzingen: Wir machen das beim nächsten Quetschkommodenfest auf jeden Fall wieder gut!

Unsere Grötzinger Freunde nahmen’s übrigens mit Humor – und wir haben bis zum Schluss wirklich alles gegeben…..

Knapp eine Woche später zum Sommerevent des HRB war übrigens fast alles wieder trocken…

Umzug zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr

Pfinztal aktuell 02.08.2018

Liebe Freunde der frei­willigen Feu­er­wehr Berg­hausen! Vielen Dank für den tollen Umzug und Eure Einla­dung an uns, daran teil­zu­nehmen. Das war ein riesen Spaß am vergan­genen Sonntag. Bei perfektem Wetter und toller Stimmung auf der Straße haben alle, sowohl die Aktiven des Umzugs als auch die vielen Zuschauer rechts und links der Straße, den Umzug genossen.

Wann gibt es das schon: KEIN Auto auf der Haupt­straße durch Berg­hausen! Da musste man einfach gute Laune und Spaß haben. Beides hatten wir, die Teilneh­mer des HRB, und haben den knapp zwei Kilometer langen Marsch zur Kultur­halle gerne aktiv begleitet. Hoffent­lich gibt es bald wieder mal ein so tolles Jubiläum. Wir sind dabei!

Treffpunkt 12.30 Uhr Kultur­halle! So lautete die klare Ansage für die Aktiven des HRB, die am Umzug teilnahmen. Unser ehemaliger 1. Vor­sit­zen­der und Eh­ren­mit­glied Rolf Gerber hatte einen Boller­wagen mit dem mannshohen Original-Wappen aus der Grün­der­zeit des HRB und einem alten Akkordeon perfekt bestückt. – Dafür an dieser Stelle nochmals ein herzliches Danke­schön.

Die Aktiven des HRB trugen die dazu passende Kleidung aus den 50-er Jahren: Petticoat, Ho­sen­trä­ger, Hüte, Mützen und Kit­tel­schürzen waren neben den kleinen bunten Akkordeons die „Hingucker“ für die Zuschauer, die die Straßen säumten. Mit­ge­bracht hatten wir mit „Dem Spielring treu“, dem „Schnee­wal­zer“ und dem „Durst­marsch“ außerdem drei tra­di­tions­reiche Musik­stücke, die wir auf der Strecke zu Gehör brachten. – Allerdings: Ob der Schnee­wal­zer bei den hohen Tempe­raturen wirklich für Abkühlung sorgen konnte, bleibt wohl für immer ungeklärt.

Die Stimmung entlang des Zuges, das Mit­schun­keln und Mit­klatschen war jedenfalls klasse. Für die jüngeren Zuschauer am Wegesrand hatten wir Luft­bal­lons und Lollis auf unseren Boller­wagen geladen, die reißenden Absatz fanden. Am Ende des Umzugs zogen wir ganz klas­sisch mit unserer Musik in die Kultur­halle ein und beendeten dort unseren Vortrag mit viel Beifall auf der Bühne.

Tags darauf, am Montag, unter­hielt unser Oldie-Orches­ter von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr in einer voll besetzten Kultur­halle die an­ge­reisten „Alt­ka­me­raden“ der Feu­er­wehr aus Nah und Fern.

Wie der vor­aus­ge­gang­ene Sonntag für das 1. Orches­ter des HRB nach dem Umzug weiter verlief…lesen Sie demnächst hier!

Wir wünschen allen Pfinz­talern und Freunden aus nah und Fern schöne Ferien!

Feuerwehr Berghausen blickt auf 150 Jahre

BNN 23.07.2018 (hier klicken)

1000-köpfiger Festzug mit 37 Gruppen stoppt für zwei Stunden den Verkehr auf den Bun­des­straßen

Fröhlich, heiter und un­be­schwert zog an diesem Sonn­tag­nach­mittag ein in 37 Nummern unter­teilter 1000-köpfiger Lindwurm, beklatscht und bejubelt von Tausenden Zuschauern auf den beiden von Birkengrün und Feuer­wehr­fähn­chen gesäumten Haupt­ver­kehrs­achsen durch Berg­hausen. Grund: Der Festzug zu „150 Jahre Feu­er­wehr Berg­hausen“.

Vor gut einem Monat gab die Ver­kehrs­be­hörde beim Land­rats­amt in Karls­ruhe ihre ver­bind­liche Zusage zu diesem farben­präch­tigen und musi­ka­lisch gewürzten Spektakel. Die vom Juni 2015 datierte Anfrage der Gemeinde Pfinztal aus Anlass „150 Jahre Frei­willige Feu­er­wehr Berg­hausen“ Teil­ab­schnitte der inner­örtlichen Bun­des­straßen 10 und 293 (Karlsruher Straße und Brück­straße) auf einer Gesamt­länge von rund einem Kilometer für einen Festumzug für zwei Stunden für den Straßen­ver­kehr zu sperren, erhielt damit das allseits erhoffte grüne Licht.

Voller Zuversicht hatte man beim Feu­er­wehr-Fest­aus­schuss mit Andreas Andel an der Spitze mit dem gesamten Planungs­paket „Festzug“ bereits frühzeitig begonnen. Letztmals war das Pfinz­tal­dorf 1993 für wenige Stunden autofrei. Auch damals war die Feu­er­wehr und deren Festzug zum 125. Geburts­tag der Anlass.

Im Westen Berg­hausens im Unterdorf formierte sich der Festzug und startete an der Einmündung der Rappen­berg­straße hin zur Kultur­halle in den „Stein­wiesen“. Auf der Pfinz­brücke hatte man eine Ehren­tribüne aufgebaut. Mit den erforder­lichen Vor­keh­rungen hatten der Bauhof der Gemeinde und die Polizei bereits mehrere Tage zuvor begonnen. Bis nach dem Umzug verlief alles rei­bungs­los, weshalb über­ein­stim­mend Pfinz­tal­komman­dant und Leitender Haupt­brand­meister Frank Bauer und der Berg­hausener Abtei­lungs­komman­dant Michael Kugl­statter allen Betei­ligten und Mithelfern ein dickes Lob für großes Engagement zollten.

An der Spitze des Zugs mar­schierten die Ehrengäste und Hono­ratioren mit Bürger­meisterin und Feu­er­wehr- Dienst­herrin Nicola Bodner. Dahinter das Geburts­kind Feu­er­wehr Berg­hausen, darauf das Blas­orch­ester des Musik­vereins „Freund­schaft“ Berg­hausen. Es folgten die weiteren Abtei­lungen der Pfinz­tal­wehr aus Klein­stein­bach, Sölligen und Wösch­bach.

Insgesamt betei­ligten sich 15 Feu­er­wehren aus dem Landkreis Karls­ruhe, darunter mit einem Spiel­manns­zug die Florians­jünger aus Neibsheim. Mittendrin auch die jüngsten Berg­hausener von den Kinder­gärten „Altes Pfarrhaus“, „Louise Scheppler“ und „Oberlin­haus“, die strah­lend mit­mar­schierten, dazu zahlreiche Orts­vereine. Den Schluss machten die Old­timer­freunde Pfinztal mit histo­rischen Fahrzeugen, deren ältestes jedoch im Vergleich zum Grün­dungs­jahr 1868 der Berg­hausener Feu­er­wehr ein junger Spund war. Tenor der Verant­wortlichen: Einfach nur Stolz ob dieses enormen Zuspruchs auch deshalb, weil im gerade 53 Kilometer entfernten Heidelberg parallel zum Landes­feuer­wehr­tag gerufen worden ist.